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Leonore Enzmann: Urlaubsstress


Urlaubsstress

© Leonore Enzmann

Langsam muss ich Koffer packen,
denn der Urlaub ist nicht weit.
Hosen, Schuhe, Hemden, Jacken,
Strümpfe liegen schon bereit.

Kleider, Socken, T-Shirts, Hüte,
Koffer wird nun langsam voll.
Was fehlt noch? Du meine Güte,
fast vergaß ich was, na toll!

Handtuch, Shampoo, Lappen, Seife,
Zahnbürste, Make Up und Kamm,
Lippenstift, Parfüm und Schleife,
Badeschuh, Bikini, Schwamm.

Nähzeug, Lesebrille, Bücher,
Koffer wird nun langsam schwer,
Korkenzieher, Taschentücher,
Rätselzeitung, Nessessär.

Sonnencreme, Sonnenbrille,
Lidschatten und Nagellack,
Notebook, Pfefferminzpastille,
Wäscheleine, Klammersack.

Grillanzünder, Schweinenacken,
Kohle, Zange, Pfeffer, Salz.
Muss auch noch den Grill einpacken,
Zwiebeln, Toastbrot, Öl und Schmalz.

Regenschirm für Dauerregen,
Handy, Ausweis, Schlüssel, Geld.
Stiefel, wenn viel Matsch auf Wegen,
Handschuh, Schal, wenn Schnee mal fällt.

Pillen, Rollis, Tabakdose,
Wecker, Schreibzeug, Klopapier,
Turnzeug, Nachthemd, Jogginghose,
einen Kasten Weizenbier.

Habe ich noch was vergessen?
Sicher bin ich mir da nie.
Für die Hinfahrt was zu essen,
geht auch ’s Auto in die Knie.

Ja, den Urlaub muss ich planen,
weil ich gern mal was vergess‘.
Und ich stehe, Ihr könnt ´s ahnen,
permanent im Urlaubsstress.



Und dazu ein Buchtipp:
Die Füße der Sterne
Patricia Koelle
Die Füße der Sterne
Die Zeitschrift bella meint in ihrer Ausgabe 2/2010:
Glück zum Lesen!

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Stichwörter:
Gedicht, Leonore Enzmann, Sommer, Sommergedicht, Urlaub, Urlaubsstress, lustiges Gedicht

Patricia Koelle: Sommerliebe


Sommerliebe

© Patricia Koelle

Mir ist als ob dein Name klingt
aus der Blüte, die im Winde schwingt,
als könnt ich alle Wege wagen
wenn sie nur deine Spuren tragen.

Die Sehnsucht spielt im Meeresrauschen.
Ich möchte meinen Traum nicht tauschen
mich wie der Sommer selbst zu fühlen
mit dir, dort wo die Wellen kühlen,

alle Schätze bergen aus den Tagen
und einfach niemals danach fragen
was die Zukunft wohl verspricht:
was nicht heut ist, zählt noch nicht,

denn heut ist jetzt und ewig gilt
mir dieser Zeit Erinnerungsbild –
dein Kuss, dein Blick, dein Tanz, dein Wort,
uns wird Glücksheimat dieser Ort.

Der Himmel schickt uns ein Gedicht
aus rosarotem Wolkenlicht,
warmer Sand liegt uns zu Füßen
als wollte uns die Erde grüßen.



Und dazu ein Buchtipp:
Die Füße der Sterne
Patricia Koelle
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Die Zeitschrift bella meint in ihrer Ausgabe 2/2010:
Glück zum Lesen!

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Stichwörter:
Gedicht, Patricia Koelle, Sommer, Sommergedicht, Sommerliebe

Arnd Helsson: Schwitzen


Hitze – Sommerhitze – Hundstage – Schwitzen – Schweiß – heiße Tage – Sommer – Hochsommer – Sommergedicht – Hitzegedicht – Gedicht

Schwitzen
© Arnd Helsson

Wenn in größter Sommerhitze
Mädchen in den Ritzen schwitzen
Hält es selbst die bravsten Buben
Länger nicht in schwülen Stuben.
Jung und Alt in Wald und Flur
Wollen dann das eine nur:
Irgendwo im Schatten sitzen
Und nicht länger schwitzen, schwitzen.

© Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber

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Hundstage
© Patricia Koelle

Des Himmels Körper höher glüht
lässt stetig Grün für Grün ermatten.
Ich jage mit dem leisen Wind
wo Zartes wie ein Nachklang blüht
die heimlich trotzend kleinen Schatten
weil sie mir Seelenbrüder sind
bis zwischen ungebeugte Gräser:
ich bin ihr erster, tiefster Leser
wo Zeit auf altem Wissen brütet.
Ich fühle Nacht dort, koste Morgen
und teile glücklich rundes Schweigen.
Es schlüpft, vom reifen Halm behütet
schon hier die Kühle, noch verborgen
in der sich alle Sommer neigen.



Und dazu ein Buchtipp:
Die Füße der Sterne
Patricia Koelle
Die Füße der Sterne
Die Zeitschrift bella meint in ihrer Ausgabe 2/2010:
Glück zum Lesen!

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Evelyn Schütz: Sonne


Sonne
© Evelyn Schütz

Wir wollten sie um jeden Preis,
jetzt ist sie da und schickt mit Fleiß
ihre Strahlen brütend heiß,
aus jeder Pore rinnt der Schweiß,
das Thermometer als Beweis,
zeigt achtunddreißig Grad im Schatten,
wir fließen fort, sind am Ermatten,
stöhnen laut und fluchen leis
und wünschen uns ins ewige Eis.

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Silvia Friedrich: Sommer


Sommer
© Silvia Friedrich

Behäbig liegt es da, das Feld
und schützt die Tiere redlich.
Ein Wanderer, der innehält
steht leis‘ und unbeweglich.

Er hört die Lerche, lauscht den Grillen,
vergißt, dass er kein Obdach hat
und kämpft gegen den starken Willen,
doch durch die Hitze ist er matt.

Der Wille drängt: „Los, weiter noch!“
Der Sommer haucht: „Verharre doch!“

So setzt sich still der Wanderer
an einen Baum ins Kühle.
Er hört den Wind und innerlich
bewegen sich Gefühle.
Er döst ein wenig vor sich hin
im gelben Sonnenglimmer.
Der Wille schläft, der Wanderer schnarcht,
die Grille zirpt noch immer.

***


Der Sommer
© Melanie Sehland

Hörst du die Vögel, wie sie durch das Gras hüpfen?
Hörst du die Bienen, wie sie summen?
Hörst du den Sommer, wie er blüht?

Hörst du das Bächlein, wie es rauscht?
Hörst du die Grille, wie sie zirpt?
Hörst du den Sommer? Er ist da.

***


Sommernacht
© Bettina Buske

Ich steh hier und warte auf dich.
Und so lieblich lau ist die Nacht,
wie für Liebespaare gemacht.
Ich steh hier und seh dem Mond zu,
der aus dem Ahorn sich gelöst
und nun zum Kirchturm weiterzieht.
Ich warte auf dich viel zu oft.

Ich steh unter dem Lindenbaum,
bin umfangen von seinem Duft .
Nur für mich singt die Nachtigall,
verschenkt hellperlende Strophen.
Glühwürmchen flirren durch die Luft,
die Sterne erzählen Mythen
und ich steh und warte auf dich.

Der Duft, der Gesang, das Funkeln,
alles Schwirren und Erzählen
lässt mich den Kummer vergessen.
Zeigt, Glücklichsein geht auch allein
und schön das Leben, wie es ist.
Es scheint die Nacht, sie raunt mir zu:
Lass ihn doch ziehen, werd wieder du.

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Sonnenbrand
© Martina Decker

Urlaubszeit, das Wetter toll
Im Schwimmbad ist es proppenvoll.
Vom Himmel hoch erstrahlt die Sonne
Ein jeder aalt sich voller Wonne.
Dreht sich im Takt von rechts nach links
Genießt ein Eis, vielleicht auch Drinks
In stetem Wechsel Brust und Rücken
will baldigst knackig braun die Welt entzücken.

Der Tag am Abend – fast vorbei
Erhebt sich vieler Orten groß Geschrei
Statt braun nur rot und dicke Blasen
Der Sonnenfreund mag es nicht fassen
Er hat die Macht der Strahlen glatt verkannt
Die Strafe schmerzhaft – Sonnenbrand!

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Spätsommertag
© Nils Pickert

Er ist nicht schwer wie Winterblei,
Nicht ganz so leicht wie Frühlingseide
Und auch nicht nackt wie Sommerhaut.

Er steht bei allen in der Kreide,
Ist auf ihr Zögern aufgebaut
Und scheint doch gänzlich schuldenfrei.

Selbst wenn man sich genau anschaut,
Auf welcher zarten Staffelei
Er ruht in Stadt oder in Heide,

Begreift man seinen Zauber nicht,
Der von gelebten Tagen spricht
Und in die Herzen aller sticht.

Du nimmst ihn mit Kastanien,
Du fühlst ihn warm auf deinem Rücken,
Du findest ihn auf feuchten Wiesen.

Du traust ihm, wenn dir Dinge glücken,
Du gibst ihn fort mit einem Niesen,
Du kannst ihn wohl auch riechen, wenn

Du ihn auf Lippen schmeckst wie diesen,
Den eben spöttisch schmollenden,
Die plötzlich unverhofft entzücken.

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Blaubeerpflücker
© Heidrun Gemähling

Blauer Mund und junge Hände
zogen durch den Blaubeerhain,
pflückten Stunden und auch Tage
in Gemeinschaft – nie allein.

Händeblau und Mückenstiche
zeigten an des Pflückers Fleiß,
mancher summte Kinderlieder
oder Schlager – so ganz leis‘.

Es verschwanden manche Beeren,
blaue Früchte frisch, gesund,
landeten voll heiß‘ Begehren
in dem Blaubeerkindermund.

***


Sommernacht
© Patricia Koelle

Vollmond wandert Wolkenbahnen
schweres Dunkel schweigt voll Ahnen
reife Felder wispern Schatten
Hitze ließ den Wind ermatten

Ferne raunt Gewitterdonner
wie ein Echo alter Sommer
Freunde gingen, andere kamen
Reihen unvergessener Namen

Im Sande huschen kleine Wesen
die heimlich meine Fährte lesen
Träume gingen, Träume kamen
tausend Blüten streuten Samen

Gedanken, die der Tag nicht kennt
irrn mottengleich zum Firmament
Fragen kamen, Fragen blieben
flinke Zweifel, stets verschieden

Mitternachts treibt Duft von Regen
stille Hoffnung mir entgegen
Liebe ging und Liebe kam
ein Anfang, der kein Ende nahm

Zeit schlingt seltsam wirre Bänder
um der Jahre welke Ränder
der Mond weilt bis zum Morgen nicht
doch tausend Sterne bleiben Licht.


Und dazu ein Buchtipp:
Die Füße der Sterne
Patricia Koelle
Die Füße der Sterne
Die Zeitschrift bella meint in ihrer Ausgabe 2/2010:
Glück zum Lesen!

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Margerite im Wind

Margerite im Wind

Sommerübermut
© Patricia Koelle

Frühlingsvogelsang verklingt
warme Sommerstille fällt
Rosenduft den Wind beschwingt
Junilicht die Nacht erhellt.

Zweifel bis zum Winter fliehen
Ruhe wohnt nun in den Tagen
Träume mit den Schwalben ziehen
lassen neue Wege wagen.

Ich flieg mit Pusteblumensamen
und seh den Wolken ins Gesicht
der Schmetterling kennt meinen Namen
wir teilen uns des Lebens Licht.

Ich feier Schritte, trinke Morgen
leih mir den Himmel ganz allein
möcht noch von jeder Zukunft borgen
fühl mich Welt und All und Sein.

Und dazu ein Buchtipp:

Patricia Koelle
Die Füße der Sterne

*** Noch mehr Sommergedichte

Katharina Britzen: Rosenrot


Rote Rose Rosenrot

Rote Rose Rosenrot



Rosenrot
© Katharina Britzen

Lausche Aphrodites Lachen am Horizont,
die umgarnt das Röslein rot.
In sanfter Brise wiegt sich ein Ährenfeld.
Weit, weit ist die Sommertür aufgestoßen.

Willkommen dort droben, du Himmelsblau.
Noch perlt Rosentau in Blütenaugen.
Kelch für Kelch gibt sich dem Sommer dar.
Welch Wonne! Kein Falter widersteht.

Du, ja du, pflanze mir als Pfand ewiger Liebe
Knospen ins Herz; dann trage mich auf
purpurnen Schwingen ins Dornröschenland
und küsse mich mit Rosenworten wach.

Unter Blumenkindern buntgestickt
hält sie im feurigen Kleid Audienz.
Auch am Giebel lodert’s sommerrot.
Ob solcher Glut entschwindet Trübsal.

Der Nachtigallen Loblied erschallt.
Sieh! beseelt vom Liebreiz einer Blume,
wie entrückt die Gartenzwerge sind.
Für sie wird’s rote Rosen regnen …!

***

Von Katharina Britzen gibt es die Kurzgeschichte „Heiligabend im Taxi“ in dem Buch „Weihnachtsgeschichten Band 2„.

*** Noch mehr Gedichte zum Jahreszyklus


A rose is a rose is a rose

A rose is a rose is a rose


Ein Sommergedicht

Sommer-Sommer
© Katharina Britzen

Aus gesponnenen Sonnenfäden
die Flügel
getragen von der Sehnsucht
ins Himmelsblau

Aus duftendem Rosentau
der Liebesquell
trunken vor Sinnenlust
der Sommermund

Aus plätscherndem Wellensund
der Silbersand
gehißt die weißen Segel
ins Traumland

***

Von Katharina Britzen gibt es die Kurzgeschichte „Heiligabend im Taxi“ in dem Buch „Weihnachtsgeschichten Band 2„.

*** Noch mehr Gedichte zum Jahreszyklus


Bläuling weiblich

Bläuling weiblich

Zu dem folgenden Sommergedicht habe ich leider kein passendes Foto. Aber ich denke, der Bläuling (hier: Weibchen) tut auch seine Dienste. Er könnte ja auch mal abends am See rumflattern.

Abends am See
© Silvia Friedrich

Krümel auf der Fusseldecke,
Sand am Fuß und im Salat.
Maxi zählt die vierte Zecke,
Mama hält das Spray parat.

Papa will nur Ruhe haben,
legt sich lang und streckt sich aus.
Mama sucht den jüngsten Knaben,
hatten wir nicht zwei, oh Graus?

Doch der Jüngste matscht im Wasser,
glaubt, dass er sich drücken kann,
vor dem Picknick, denn das hasst er,
spielen ist jetzt eher dran.

Kleener komm, ruft schon die Mutter,
erst wat essen, lass den Ball,
Doch der hört nicht, denn das tut er
meistens erst beim dritten Mal.

Maxi mampft schon schnell und munter,
Dinge, die nicht für ihn sind.
Schnappt sie von den Tellern runter,
Hühnerbeine, Schwein und Rind.

Maxi, lass det, ruft die Mutter,
Papa braucht die Kraft alleene,
ihr bekommt das Kinderfutter,
Vitamine, all` det scheene.

Maxi und der Jüngste zuckeln,
nun vergnügt ins Wasser dann,
Mutter will am Weinglas nuckeln
Vater rückt noch näher ran.

Beide schlürfen am Gefäße,
gehen dann am Ufer lang,
nass vom Wasser das Gesäße,
und ein Sonnenuntergang.

***

Von der Autorin Silvia Friedrich wurde die Geschichte „Fontane sagte nichts dazu“ in dem folgenden Buch veröffentlicht:

Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten
Hrgs. Bettina Buske und Patricia Koelle

***

Hier gibt es Gedichte zu allen Jahreszeiten: Frühlingsgedichte, Sommergedichte, Herbstgedichte und Wintergedichte

***


Hummel Blüte

Hummel Blüte

Blütenpracht
© Heidrun Gemähling

Blumen blühen
Farben leuchten
rühren das Herz
bis auf den Grund
wie auf Flügeln
schwebt die Seele
traumversunken
zur Mittagsstund.

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Und ein Buchtipp:

Patricia Koelle
Die Füße der Sterne

Geschichten über Sommer, Jahrezeiten, Urlaub, Stadt und Strand

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Hier gibt es Gedichte zu allen Jahreszeiten: Frühlingsgedichte, Sommergedichte, Herbstgedichte und Wintergedichte


Sommer Blumen Blüten

Sommer Blumen Blüten

Sonntagmorgen im Sommer
© Katharina Britzen

Noch ruhet still das Tal
im feinen Schleierkleid.
Das Echo schweigt.

Auf Wipfeln birnbaumgrün
Frau Amsel Einkehr hält.
Die Sonne steigt.

Noch läuten keine Glocken
mit ihrem hellen Klang.
Asphalt verwaist.

Im Garten akeleienbunt
zart leise ein Gesumm.
Die Erde kreist.

Noch lockt die Phantasie
in endlos weite Fernen.
Der Traum erwacht.

Des Morgens Pfirsichrot
erquicket das Gemüt.
Das Herz, es lacht.

***

Von Katharina Britzen gibt es die Kurzgeschichte „Heiligabend im Taxi“ in dem Buch „Weihnachtsgeschichten Band 2„.

*** Noch mehr Gedichte zum Jahreszyklus


Rote Rose

Rote Rose

Sommer – Sommergedicht – Juni – Finnland


Juni in Finnland
© Manfred Schröder

Monat
der Sonnenwende.
Der längste Tag,
er findet hier sein Ende.
Und im Herzen
spricht es bang:
Die Nächte
werden wieder lang.
Doch ein Lied
in mir erklingt:
Es ist der Monat auch,
der dir die Rosen bringt!

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Manfred Schröders Kurzgeschichte „Tuomas“ erschien in dem Buch

Der Mann, der vergewaltigt wurde

Verschiedene Limericks von Manfred Schröder erschienen in dem Buch

Hundert haarige Limericks


Rose Rosengedicht Rosenblüte



An die Rose
© Silvia Friedrich

Ich mag dich nicht du Dichtermuse.
du stichst und lachst auch noch dabei.
Du hakst dich fest in meiner Bluse
gemeinste Augenwischerei!

Die anderen kannst du sicher täuschen,
mich aber nicht du Gürtelrose.
Ich fall nicht rein auf Gartenhäuschen
und traue mehr der Zwangsneurose!

Sehr viele denken bei der Rose
an Liebe, Sex und trautes Heim.
Ich an die Sexualneurose,
mich legst du nicht so einfach rein.

Nein, nein das Kraut ist nichts für mich.
Ich schone besser meine Drüsen.
Und denk verachtend an den Stich
und bleibe lieber bei Gemüsen.

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Von der Autorin Silvia Friedrich wurde die Geschichte „Fontane sagte nichts dazu“ in dem folgenden Buch veröffentlicht:

Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten
Hrgs. Bettina Buske und Patricia Koelle

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Hier gibt es Gedichte zu allen Jahreszeiten: Frühlingsgedichte, Sommergedichte, Herbstgedichte und Wintergedichte

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Horst Engel: Sommerpause


Regentropfen Regen

Regentropfen Regen

Sommer – Sommergedicht – Sommerpause


Sommerpause
© Horst Engel

Der Sommer hat sich ausgeruht,
wie gut das kühle Nass ihm tut,
wie gut, dass niemand ihn hier sieht,
den Sommer, der sich selber flieht.

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Verschiedene Limericks von Horst Engel erschienen in dem Buch

Hundert haarige Limericks

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